Wissen allein reicht manchmal nicht.
Ich bin Maren und lebe selbst mit BFRBs. Über die Jahre habe ich viel über meine Risikosituationen, Gedanken und hilfreiche Strategien gelernt. Trotzdem verliere ich dieses Wissen manchmal aus dem Blick.
Eigentlich sollte es nur ein Journal für mich werden. Aber ziemlich schnell kam der Gedanke: Vielleicht ist das auch für andere Menschen aus der BFRB-Community hilfreich.
Kein Erfolgs-Tracker.
Es geht nicht darum, möglichst wenig zu knibbeln oder zu zupfen, „gute“ Zahlen zu erreichen oder dich stärker zu kontrollieren.
Im Mittelpunkt steht das regelmäßige, liebevolle Hinschauen: wahrnehmen, was gerade ist, Muster erkennen und dich immer wieder daran erinnern, was dir helfen kann.
Du bestimmst den Rhythmus.
Du entscheidest selbst, ob, wann und wie oft du eincheckst: regelmäßig, immer mal wieder oder besonders dann, wenn du merkst, dass du dein BFRB aus dem Blick verlierst.
Fragen dürfen ausgelassen oder verändert werden. Und wenn Beobachten oder Zählen dir gerade nicht guttut, darf das Journal auch einfach liegen bleiben.